Jetzt zahlen Krankenkassen nicht mehr für die Brille – was nun?

Nur noch schnell eine Brille kaufen – Das war Ende des letzten Jahres das Motto manch eines Brillenträgers in der Schweiz. Der Grund: Seit dem 1. Januar 2011 zahlen die Krankenkassen in der Grundversicherung keine Beiträge mehr an Brillengläser und Kontaktlinsen. Bisher erhielten Brillenträger/innen alle fünf Jahre einen Beitrag von 180 Franken , wenn sie eine neue Sehhilfe brauchten. Damit ist jetzt Schluss. Die Ausnahmen finden im PDF Dokument.

Wer auch künftig beim Brillenkauf etwas von der Krankenkasse erhalten will, muss eine Zusatzversicherung abschliessen. Doch die Frage ist: Lohnt sich das, oder soll man die nächste Brille einfach vollständig aus dem eigenen Sack berappen?

Eine Milchbüchlein-Rechnung ist schnell gemacht: Man stellt die Prämien der Zusatzversicherung der Leistung der Kasse gegenüber. Zahlt eine Krankenkasse z.B. alle drei Jahre höchstens 300 Franken an die neue Sehhilfe, verlangt für die die Zusatzversicherung aber 1200 Franken in dieser Zeit, so geht die Rechnung natürlich nicht auf. Es sei denn, die übrigen in der Zusatzversicherung enthaltenen Leistungen sind so attraktiv, dass sie sich auch sonst lohnt. Für Kinder, die auf eine Sehkorrektur angewiesen sind und öfters eine Brille brauchen, kann sich die Zusatzversicherung eher lohnen. Denn Kinder zahlen deutlich günstigere Prämien als Erwachsene. Dazu kommt, dass wir Ihnen für Kinder sehr gute Offerten unterbreiten können. Wir freuen uns, wenn wir Sie beraten können und Ihnen unsere Leistungen zeigen können bei Ihrem nächsten Besuch, bei uns an der Kramgasse. Im Herzen von Bern.